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Informationen zur Schweinegrippe

Welche Ärzte in Lübeck und Umgebung impfen? Wo gibt es weitere Informationen? Welche Maßnahmen gelten?

Bitte besuchen Sie für die Beantwortung aller Fragen zur Schweinegrippe die Seiten des Gesundheitsamtes Lübeck.

Oder sprechen Sie direkt mit den Mitarbeitern im Gesundheitsamt.

Telefonnumern: 

122-5367 Herr Mielke                    

122-5366 Frau Henning

122-5361 Frau Rath

122-5362 Frau Scheumann

122-5323 Dr. Wunderlich

 

Maßnahmen

  • Alle kranken Kinder (Husten, Fieber) bleiben 10 Tage nach Beginn der Symptomatik zu Hause
  • Alle gesunden Kinder gehen weiter in die Schule.
  • Nur die Impfung schützt vor der Erkrankung, nicht hingegen Klassenschließungen oder ähnliche Maßnahmen.
  • Eine durchgemachte Infektion mit Schweinegrippe schützt nur vor einer neuen Infektion mit einer ganz genau gleichen Virus-Variante. Kein Schutz besteht gegenüber allen ständig neu sich leicht verändernden Virusvarianten des H1N1-Virus.
  • Wenn in den Familien Schwangere leben, Diabetiker oder Immungeschwächte, Geschwisterkinder mit Herzfehler, Epilepsie oder anderen Syndromen, dann raten wir bei Beginn einer grippalen Symptomatik bald den Arzt aufzusuchen, damit dieser bei den vulnerablen Personen Maßnahmen einleitet.
  • Mütter/Väter von kranken Kindern, die in der Versorgung von Patienten u.a. vulnerablen Personen arbeiten, sehen sich besonders vor (Mundschutz etc. bei der Arbeit), dürfen aber arbeiten, evtl. nach Rücksprache mit dem Arbeitgeber an weniger gefährdender Stelle.

 

Was sollten schwangere Fachkräfte/Lehrerinnen und Schülerinnen beachten?

Schwangere dürfen bei ihrer beruflichen Tätigkeit keinem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt werden. Nach § 4 Mutterschutzgesetz (MuschG) muss der Arbeitgeber in eigener Verantwortung entscheiden, ob ein Beschäftigungsverbot auf die einzelne schwangere Frau zur Anwendung kommt. Dies prüft er anhand seiner Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz der Schwangeren gemäß Mutterschutzrichtlinienverordnung (MuschRiV). Stellt der Arbeitgeber am Arbeitsplatz eine Gefährdung fest - wie bei Auftreten von Fällen Neuer Influenza - so ist ein Arbeitsplatzwechsel bzw. eine andere Tätigkeit ohne Gefährdung zu prüfen.

Falls dies nicht möglich oder nicht zumutbar ist, darf der Arbeitgeber die Schwangere dort nicht beschäftigen. Ein befristetes Beschäftigungsverbot für die Schwangere beginnt dann in der Regel sofort mit dem Auftreten eines Erkrankungsfalles in der Klasse und endet 10 Tage nach dem letzten Erkrankungsfall in der Klasse. Die Einbindung der Betriebsärztin bzw. des Betriebsarztes wird empfohlen. Darüber hinaus stehen Herr Peinecke (Telefon 04331/200-9361 und Herr Dr. Uhlmann (Telefon: 0451/ 471 027 oder 471 028) für weitere Fragen zur Verfügung.

Für schwangere Schülerinnen gibt es keine gesetzlichen Regelungen. Hier hat die Schule aufzuklären und den Arztbesuch zu empfehlen. Der Besuch der Klasse darf nicht verlangt werden, wenn dort ein Erkrankungsfall aufgetreten ist. Die Fristen gelten wie die für schwangere Fachkräfte/Lehrerinnen.