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Elternbrief, 16.05.08

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler! Das Ende des Schuljahres kündigt sich langsam an. Die nächsten Schulwochen werden sicher wieder sehr intensiv werden und schneller vergehen, als man sich dessen heute bewusst ist. Neben den letzten Klassenarbeiten und Klausuren, die noch geschrieben werden müssen, finden im Juni die mündlichen Abiturprüfungen statt. Das “Kleine Musical“ wird im Juli wieder viele Aufführungen auf die Bühne bringen. Und am letzten Abend vor den Sommerferien wird sicher wieder ein schöner musikalischer Abschluss des Schuljahres in allen Räumlichkeiten zu erleben sein. Die letzten Monate des Schuljahres sind von der Vorbereitung und der Umsetzung der vielen Veränderungen, die durch das neue Schulgesetz und die neuen Erlasse und Verordnungen verursacht werden, geprägt. Ich möchte Sie aus diesem Grund auf einige Dinge hinweisen, die nicht nur ab dem kommenden Schuljahr neu gelten werden. Hierzu kann grundsätzlich gesagt werden, dass viele Veränderungen Ihre Kinder unmittelbar nicht wesentlich betreffen werden, da einige Neuerungen erst in den nächsten Jahren Schritt für Schritt umgesetzt und “hochwachsen“ werden. Bezüglich der Orientierungsstufe ändert sich in diesem Schuljahr wenig. Entscheidend ist die Regelung, dass zum Ende des Schuljahres diejenige bzw. derjenige von 6 nach 7 aufsteigt, die bzw. der höchstens in einem Fach die Note 5 hat. Für die Jahrgänge 7 bis 10 gibt es erst zum kommenden Schuljahr bzgl. der Schulartverordnung Gymnasium wesentliche Änderungen. Diese tritt erst zum 1. 8. 2008 in Kraft. Ab dem kommenden Schuljahr hat dies einige wesentliche Neuregelungen zur Folge. Die Übergangsregelung bis 2010 wird hier nur beschrieben. In den Jahrgangsstufen 7 bis 9 steigt unbeschadet nur in die nächst höhere Klassenstufe auf, wer höchstens eine Note 5 ( egal in welchem Fach; die Einstufung von A, B bzw. C - Fächern entfällt ) hat. Im anderen Fall entscheidet die Versetzungskonferenz nach pädagogischer Erwägung, ob eine Schülerin oder ein Schüler aufsteigt, ob ihr oder ihm eine Nachprüfung angeboten wird oder eine Versetzung auf Probe für maximal ein halbes Jahr ausgesprochen wird. Sollte die Nachprüfung nicht bestanden werden oder die Versetzung auf Probe nicht erfolgreich sein, so muss die Schülerin oder der Schüler wiederholen. Die Versetzung von Klasse 10 in die Oberstufe erlangt, wer keine Note 5 hat. Anderenfalls wird auch hier die Versetzungskonferenz entscheiden, ob dennoch eine Versetzung ausgesprochen werden kann. Ab dem kommenden Schuljahr soll keine Schülerin oder Schüler die Schule ohne Abschluss verlassen. Das bedeutet, dass Schüler/innen, die in der 10.Klasse gefährdet sind, an der Realschulprüfung teilnehmen werden. Sie unterziehen sich in unserem Hause den zentralen Realschulprüfungen und den mündlichen Prüfungen. Über die Teilnahme entscheidet die Klassenkonferenz. Bezüglich der Oberstufe haben Sie sicher schon in den Medien eine Veränderung mitverfolgt. In mehreren Fächern sind in diesem Jahr in den Leistungskursen das erste Mal zentral gestellte Abituraufgaben von den Schülerinnen und Schülern bearbeitet worden. Eine weitere Veränderung zum 1.8.08 ist die Einführung der Profiloberstufe, die eine grundsätzliche Rückführung in den Klassenverband bedeutet und nur noch als Ausnahme die Einrichtung von Kursen zulässt. Alle Schülerinnen und Schüler werden in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und einer Fremdsprache drei bzw. vierstündigen Unterricht haben. Es werden Profile in den Schulen angeboten, die ein besseres fächerübergreifenden Zusammenarbeiten von Fächern ermöglichen sollen. Im Katharineum werden im kommenden Schuljahr ein sprachliches, ein naturwissenschaftliches, ein gesellschaftliches und ein musisch-ästhetisches Profil angeboten. Die Schülerinnen und Schüler werden ab dem kommenden Schuljahr in allen drei Jahrgängen 34 Unterrichtsstunden haben. Dies wird sicher in Zukunft eine merkbare Arbeitsverdichtung bedeuten. Außerdem wird sich die Anzahl der Abiturprüfungsfächer auf 5 erhöhen. Im Rahmen der G8-Struktur wird außerdem in den kommenden Schuljahren die Kontingentstundentafel in allen Schulen eingeführt. Bisher existierte landesweit eine Stundentafel für alle Jahrgangsstufen, die festlegte, welche Fächer mit wie viel Stunden unterrichtet werden sollten. Diese Stundentafel wird nun in den kommenden Jahren durch eine Kontingentstundentafel ersetzt, die neben Mindestzahlen in verschiedenen Fächern bzw. Fachgruppen eine schulinterne Gestaltung der Fächergewichtung ermöglicht. Dieser Prozess der auf unsere Schule bezogenen Fächerverteilung wird in der kommenden Zeit diskutiert und weiterbearbeitet. Um die Vielzahl der Veränderungen sinnvoll und effizient bearbeiten zu können, wurden im Hause Arbeitsgruppen gebildet, die entsprechende Vorlagen bzw. Anträge in die einzelnen Gremien und in die Schulkonferenz einbringen werden. Hierzu gehören z.B. folgende fünf Ausschüsse: Offene Ganztagsschule, Oberstufenprofil, Unterrichtsentwicklung - insbesondere in der Orientierungsstufe, Förderkonzeption, Lehrergesundheit Die Termine für die Treffen der Arbeitsgruppen werden im Internet veröffentlicht. Es wird somit jedem Mitglied der Schulgemeinschaft ermöglicht, an diesen teilzunehmen. Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler! Ich hoffe, dass Ihnen die kurzen Ausführungen geholfen haben, die wesentlichen juristischen wie schulorganisatorischen Veränderungen zu verstehen bzw. weitere Fragen durch das Lesen der Verordnungen beantworten zu können. Alle Verordnungen, Erlasse und das Schulgesetz sind als Link auf unserer Homepage zu erreichen. Ich wünsche Ihnen und Ihren Kindern eine weiterhin schöne frühlingshafte Zeit und einen erfolgreichen Abschluss des Schuljahres! Mit freundlichem Gruß