Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Benutzerspezifische Werkzeuge

Sektionen
Sie sind hier: Startseite / Schulleitung / Koordination / IT-Konzept / Konzept zum Einsatz von Informationstechnik am Katharineum

Konzept zum Einsatz von Informationstechnik am Katharineum

IT-Konzept (Entwurf)

Einleitung

"Wir fördern die Ausbildung in und mit moderner Informations- und Kommunikationstechnologie". Dieses im Schulprogramm verankerte Leitziel wird im Folgenden konkretisiert. Es wird ein Rahmen für den Einsatz von Informationstechnik am Katharineum mit zwei Schwerpunkten vorgegeben:

  1. Wie können grundlegende informatische Kompetenzen im Schulalltag erworben werden?
  2. Wie werden die Informatiksysteme der Schule administriert?

 

Anwendung von IT-Systemen

Lehren und Lernen

Vorrangiger Einsatzzweck von Computern in der Schule ist die Anwendung von Office-Programmen sowie die Nutzung des Internetzugangs. Das Schreiben von Texten, das Anfertigen von Tabellenberechnungen, die Erstellung von Präsentationen, die Recherche von Informationen sowie die Kommunikation im Internet - dies alles sind Techniken, die heute von jedem verlangt werden. Die Anwendung und damit auch die Ausbildung dieser Techniken findet mehr oder weniger in jedem Schulfach statt. Dazu werden Fachlehrer intern fortgebildet und in Einzelfragen beraten.

Zusätzlich zu den grundlegenden Anwendungen wird fachspezifische Software eingesetzt, wo es den Fachlehrern sinnvoll erscheint.

Schüler sollen das, was sie in der Schule gelernt haben, Zuhause wiederholen können. Im Einzelfall ist es vertretbar, dass sie dazu Software auf dem heimischen Rechner installieren müssen. Ziel sollte es aber sein, dass die Schüler direkt auf Daten und Anwendungen der Schule zugreifen können - unabhängig vom Betriebssystem. Dafür mangelt es vor allem an leistungsfähigeren Internetleitungen.

Ein fortschrittliches IT-Konzept setzt auf Lizenzen, die es gestatten, Schüler am heimischen Schreibtisch mit der notwendigen Software auszustatten. Deshalb wird der Einsatz "Freier Software" bevorzugt, damit Vorbereitungen von Lehrern und Übungen von Schülern zu Hause erledigt werden können ohne zusätzliche Kosten zu verursachen. [1] [2]

Neben dem rechnergebundenen Angebot unterhält die Schule eine Internetplattform (Portal: www.katharineum.de) mit zusätzlichen Übungen und Informationen zum Lernangebot der Schule.

Lehrer sind über eine dienstliche E-Mail Adresse erreichbar. Für die Kommunikation in Lern- und Arbeitsgruppen werden Mailinglisten zur Verfügung gestellt (in Vorbereitung).

Für das Arbeiten im Schulnetz und die Nutzung von Portal und Maildiensten wird ein einheitlicher Benutzerzugang eingerichtet (in Vorbereitung). Diese dienen einerseits zum Schutz der

Informatische Lerninhalte, die teilweise fachfremd unterrichtet werden, sind im schulinternen Curriculum beschrieben.


Verwaltung

Für personenbozogene Daten von Schülern und Lehrern wird ein vom pädagogischen Schulnetz physikalisch getrenntes Verwaltungsnetz unterhalten. Dieses ist Teil des vom Land eingerichteten Netzwerk für Verwaltungen (kurz: Landesnetz) und wird vom Helpdesk des IQSH administriert.

  • Nutzung des Landesnetzes für personenbezogene Daten
  • allgemeine Verwaltungstätigkeiten des Lehrers über Portal (Termine, Reservierung, Materialorganisation)


Öffentlichkeit

 

  • Homepage informiert aktuell und umfangreich
  • Bereiche des Portals: Fachschaften, Lehrerzimmer, Sekretariat, Schulleitung, Elternsprechzimmer, Fördervereine, Unterrichtsgruppen, AGs, Besucherrundgang
  • Artikel werden von Kollegen und der Redaktion der Schulzeitung erstellt
  • Termine führt das Sekretariat

 


Technische Realisierung

 

Komponenten

 

  • Schulnetz
  • Verwaltungsnetz
  • Portal
  • Mailserver
  • Bücherei

 

Administration

1st-Level-Support

  • Computer AG / Lehrkräfte

 

Vernetzte Administration

  • Vertikale: Uni/Systemhäuser - weiterführende Schule - Grundschule
  • Horizontale: Regionaler Austausch

 

###################

Ziele stadtweites Schulnetz

 

  1. Adminitrationsaufwand senken: Gleiche Systeme mehrerer Schulen lassen sich zentral von Profis administrieren.

  2. Hardwarezyklen strecken: Hardware vor Ort soll einfach und langlebig sein.

  3. einheitliche Umgebungen schaffen: jeder Desktop sieht gleich aus und bietet gleiche Möglichkeiten.

  4. Zugriff auf Daten und Applikationen von Zuhause ermöglichen: Nur damit ist Lernen an privaten und mobilen Geräten möglich.

  5. Standards für Lernsoftware fordern: Lernsoftware ist schwer zu administrieren und nur für bestimmte Systeme lauffähig. Web2.0 Technologien lösen das Problem.

  6. Groupware-Lösungen finden: E-Mail, Termine, Nachrichten, Foren werden immer wichtiger. Auch hier lohnt sich eine zentrale Administration.

  7. Jede Klasse ist „Computerraum“: Notwendig ist ein sicheres, breitbandiges WLAN.

Anmerkungen

  1. Grundsätzlich muss entschieden werden, ob man sich auf webbasierte Lösungen (Portalsoftware wie Moodle oder Plone1 bzw. Software-as-a-Service Angebote2) beschränkt, oder ob der Zugriff auf Windows- oder Linux-Applikationen möglich sein soll.

  2. Die Bereitstellung von Applikationen ist nur durch ausgefeilte Softwareverteilungssysteme (Rembo, FAI) oder durch Einsatz von Terminalservern ggf. mit Desktopvirtualisierung möglich.

  3. Der Einsatz von Microsoft-Betriebssystemen scheidet für die Schule in Zukunft aus, wenn nicht deutlichere Preisvorteile durch Education-Lizenzen ausgehandelt werden.

  4. Eine Schule ist ein Unternehmen mit etwa 1000 Mitarbeitern, die auch Zuhause arbeiten sollen. Voraussetzung ist ein Breitbandanschluss der Schule ans Internet.

1http://www.plone.org

2z.B. http://www.open-xchange.com/de/buy-de/partner