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Kunst am Katharineum

„Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar“ (Paul Klee)

In einer Zeit der zunehmenden Technisierung und Bilderflut wollen wir Kreativität, handwerkliches Geschick, kritisches Urteilsvermögen, methodisch systematisches Denken und kulturell geisteswissenschaftliche Werte ausbilden und unseren Schülerinnen und Schülern damit ein solides Rüstzeug für ihren persönlichen Lebensweg und ihren beruflichen Werdegang mitgeben. Dazu haben wir in unserem Fach die einzigartige Möglichkeit, uns an der Schule theoretisch und praktisch mit den verschiedensten künstlerischen Fragestellungen und Techniken auseinanderzusetzen und aus diesem Blickwinkel heraus die Schule mitzugestalten. Mit Frau Asmussen, Frau Kalinowski, Frau Markmann, Frau Sohn und Herrn Wien hat das Katharineum eine lebendige und erfahrene Fachschaft, die mit ganzem Herzen unterrichtet.  

Der Unterricht

In der Orientierungsstufe führen wir die Sextaner und Quintaner mit fantasievollen Themen an die verschiedenen künstlerischen Verfahren heran. Einerseits geht es dabei darum, die Gestaltungsfreude der Kinder aufzugreifen und sie zu einer selbstständigen gestalterischen Umsetzung anzuleiten. Andererseits geht es aber auch darum, ihnen in Zeiten, in denen immer weniger mit den Händen getan wird, wieder elementare handwerkliche Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln.

In der Mittelstufe werden die Gestaltungsaufgaben komplexer. Wir bemühen uns aber auch immer um Lebensweltbezug: Hier geht es nämlich auch darum, dass erlernte und praktisch angewandte Gestaltungskriterien auch als Bewertungskriterien auf den Alltag übertragbar sind.

Spätestens in der Oberstufe sollen die Schülerinnen und Schüler ein sicheres Gespür für eine qualitätvolle Gestaltung unserer Umwelt entwickelt haben. Im 11. Jahrgang greifen wir in einer Grundlehre noch einmal die zentralen Themen und Techniken unseres Faches auf. Mit den Klausuren führen wir dann auch in den Bereich der schriftlichen Beschreibung, Analyse, Interpretation und Reflexion ein. Zum Abitur hin und in den Profilklassen werden mit Architektur, Design, Fotografie oder zeitgenössischer Kunst auch komplexe Themen erschlossen, die unsere Schülerinnen und Schüler in eine aktive Teilnahme am kulturellen Leben entlassen sollen.

Insgesamt werden die Anforderungen von der Sexta bis zum Abitur im Sinne eines Spiralencurriculums immer komplexer. Dabei geht es von Anfang an wie in jedem anderen Fach darum, in größeren und kleineren Projekten einerseits den Gestaltungswillen und die Gestaltungsfreude zu fördern und künstlerisches Tun als selbstverständlichen Bestandteil in den sich entwickelnden Schülerpersönlichkeiten zu verankern. Andererseits geht es aber um die Ausbildung von Basiskompetenzen im Bereich des systematischen Denkens. 

Ein wichtiger Höhepunkt im Rahmen des Faches Kunst stellt der Kunstpreis des Katharineums dar. Dieser bietet den SchülerInnen die Möglichkeit ihre eigenen Arbeiten, die sowohl im Rahmen des Kunstunterrichts als auch im außerschulischen Bereich entstanden sind, in Form einer Mappe einzureichen und sich dem Urteil einer ausgewiesenen Fachjury zu stellen. Dabei werden Werke aus ganz unterschiedlichen Disziplinen berücksichtigt wie Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Fotografie und Plastik (bitte nur als Fotografie einreichen).

Den prämierten SchülerInnen wird eine angemessene Prämierung und Würdigung Ihrer Arbeiten im Rahmen der Last Night of the P.R.O.M.S zuteil. Auch die übrigen BewerberInnen, die nicht in die engere Auswahl gelangen, werden für ihren Einsatz im Rahmen des Kunstpreises angemessen gewürdigt. Somit treten die ästhetischen Erzeugnisse der Schüler aus dem reinen Unterrichtsrahmen heraus und werden einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht, was für das Schulleben des Katharineums eine große Bereicherung darstellt.

Ein weiterer Schwerpunkt im Bereich der Oberstufe wird in der intensiven Zusammenarbeit mit dem Fach Musik im Rahmen der Planung und Umsetzung des Schulmusicals gesetzt. Hier bietet sich den Schülern die Möglichkeit, in enger Abstimmung mit dem jeweiligen Proben zum Musical ein konkretes Bühnenbild zu entwerfen, zu planen und schließlich als fächerübergreifendes Projekt zu realisieren. Somit finden ästhetische und musische Lernprozesse eine sinnvolle Ergänzung.

Die Lernschwerpunkte

Im Mittelpunkt des Kunstunterrichts steht immer eine gestalterische Frage. Ausgangspunkt kann ein Künstler, eine Epoche, ein Kunstwerk, ein Thema oder eine Technik sein, zu dem unterschiedlichste Bezüge hergestellt werden können. Gemeinsam wird dann eine zentrale Fragestellung erarbeitet, aus der sich die besonderen Gestaltungskriterien und die praktische Umsetzung ergeben. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten dann selbstständig, helfen sich gegenseitig und werden individuell gefördert. Zwischenergebnisse und Endergebnisse werden gemeinsam ausgewertet, um Lösungsmöglichkeiten für noch offene Gestaltungsfragen zu finden. Am Ende werden die Ergebnisse nach Möglichkeit in der Schule ausgestellt.  

„typisch Kunst“

Im Schulleben wird der Kunstunterricht durch die immer neue Ausstellung kleinerer und größerer Unterrichtsergebnisse sichtbar, die man über das Jahr an der Schule verfolgen kann… kommt und seht selbst.